Es gibt so Themen, die man innerlich längst in die Mottenkiste gelegt hat. Weil sie alt wirken, abgegriffen und irgendwie nicht mehr passend. Und dann sitzt man plötzlich doch wieder zwei Tage genau daran.
Genau das ist mir mit dem Elevator Pitch passiert. Ich hatte das Thema ehrlich gesagt längst abgeschrieben. Denn über Elevator Pitches redet doch kein Mensch mehr. Das klingt viel zu geschniegelt, zu künstlich und nach auswendig gelernt.
Umso schräger ist es, dass ich die letzten zwei Tage genau daran gesessen habe: an meinem eigenen Elevator Pitch.
Nicht, weil ich vorhabe, ihn bei jeder Gelegenheit geschniegelt aufzusagen. Sondern weil ich endlich glasklar auf den Punkt bringen will, was ich eigentlich mache.
Früher habe ich mit meinen Kunden oft lange an ihrem Elevator Pitch gefeilt. Viele waren damit sehr unglücklich, denn sie fanden das zu gestelzt, zu eng und zu künstlich. Und ich konnte damals oft gar nicht verstehen, warum sie sich so anstellten.
Heute verstehe ich es sehr gut. Denn der Elevator Pitch ist nicht dafür da, anderen Leuten einen perfekt formulierten Satz um die Ohren zu hauen. Dafür taugt er in den wenigsten Fällen.
Wofür er aber sehr wohl taugt: für innere Klarheit.
Sobald du versuchst, dein Angebot wirklich präzise in Worte zu fassen, merkst du ziemlich schnell, wo es hakt. Ob du rumeierst. Ob du dich kleiner machst, als du bist. Ob du unklar wirst. Ob du selbst noch nicht sauber greifen kannst, was du eigentlich tust und was deine Arbeit bewirkt.
Und genau da wird es spannend.
Denn wenn du nicht klar benennen kannst, was deine Kunden sich wünschen, woran sie gerade festhängen und welches Ergebnis sie mit dir erreichen, dann bleibt nicht nur dein Elevator Pitch schwammig. Dann sind in der Regel auch dein LinkedIn-Profil, deine Inhalte, deine Gespräche und am Ende deine Kundengewinnung unscharf.
Im Kern brauchst du dafür nur drei Dinge:
- Was will dein Kunde eigentlich?
- Woran scheitert er gerade?
- Was ist nach der Zusammenarbeit mit dir anders?
In den letzten zwei Tagen habe ich das für mich noch einmal ganz neu sortiert.
Meine Kunden wünschen sich mehr Aufträge, stabiles Business-Wachstum und Sichtbarkeit, die nicht nur viele Menschen erreicht, sondern die richtigen.
Gleichzeitig erleben viele etwas anderes: Sie haben Expertise, ein gutes Angebot und in der Regel eine gut durchdachte Strategie. Sie sind sichtbar, sie geben sich Mühe, sie optimieren an allen Ecken und trotzdem kommt zu wenig dabei rum. Denn irgendetwas in ihnen steuert unbewusst dagegen. Sie stehen sich selbst im Weg, ohne es greifen zu können.
Und genau da setze ich an.
Ich erkenne in wenigen Minuten, wo jemand sich seit Jahren ausbremst, benenne die Ursache und zeige sehr präzise, wo wirklich angesetzt werden muss. Das spart Zeit, Energie, Nerven und viel Geld.
Vor allem aber bringt es wieder Bewegung ins Business: mehr Klarheit, bessere Entscheidungen, mehr Aufträge, mehr Wachstum und mehr Schwung.
Wenn ich daraus meinen Elevator Pitch forme, klingt er jetzt so:
Wenn du dir mehr Aufträge wünschst, aber trotz guter Strategie und echter Expertise nicht vorankommst, dann liegt das Problem tiefer.
Ich erkenne in wenigen Minuten, wo du dich unbewusst selbst ausbremst, benenne präzise die Ursache und zeige dir, wo du wirklich ansetzen musst.
So hörst du auf, weiter Zeit, Energie und Geld in die falschen Stellschrauben zu stecken, und dein Business kommt wieder ins Wachstum.
Warum ich dir das erzähle?
Weil der Elevator Pitch eben doch nicht tot ist. Nur sein Zweck ist ein anderer, als viele denken.
Er ist kein geschniegelt aufgesagter Satz für Networking-Events. Er ist ein verdammt gutes Werkzeug, um zu prüfen, ob du selbst wirklich klar hast
- wem du hilfst,
- wobei genau,
- auf welche Weise
- mit welchem Ergebnis.
Und wenn diese Klarheit einmal da ist, verändert sich plötzlich alles. Dann werden deine Inhalte, dein Profil und deine Gespräche klarer und für andere wird viel schneller greifbar, was sie eigentlich bei dir bekommen.
Natürlich wirst du das später nicht immer wortwörtlich genau so sagen. Auf einer Bühne klingt es anders als im Kundengespräch. Im privaten Gespräch mit Freunden anders als beim Netzwerken. In der Du-Form anders als in der Sie-Form.
Aber die innere Klarheit darunter, die muss sitzen und deshalb sage ich heute ganz bewusst:
Es lebe der Elevator Pitch!
Nicht als auswendig gelernte Mini-Rede. Sondern als schonungslos ehrlicher Test, ob du selbst wirklich klar bist.
Wenn du beim Schreiben deines eigenen Pitchs merkst, dass du rumeierst, dich verhedderst oder dein Angebot irgendwie nicht richtig zu fassen bekommst, dann schau da bitte genauer hin. Meistens liegt genau da der Punkt, an dem deine Kommunikation an Kraft verliert.
Und wenn du Unterstützung oder Feedback brauchst, dann melde dich gern bei mir. Dann schauen wir gemeinsam drauf. Buch dir hier einen Termin dafür.
Herzliche Grüße an dich
Deine Petra
P.S. Manchmal reichen schon ein paar kleine Änderungen, und plötzlich ist glasklar, worum es bei dir eigentlich geht. Wenn du magst, schick mir deinen Pitch einfach zu. Antworte einfach auf diese Email.